
ich leibhaftig an dieser Abzweigung am Klondike Highway, 40 Kilometer südöstlich von Dawson City, und habe so ein komisches Gefühl in der Magengegend. Das Bild, das sich mir bietet, ist das gleiche wie im GEO-Heft. Das Foto zeigte genau diese Brücke über den Klondike River, an der ich jetzt stehe. Dahinter sah man diese staubige Schotterpiste, man sah dieses immer schmaler werdende Band, das langsam und gesäumt von schlanken Fichten, einen Hügel hinaufkroch, um sich in einem dramatischen nordischen Wolkenhimmel zu verlieren.
hatte mich damals gefangen genommen und dieser Anblick schlägt mich auch jetzt in seinen Bann. Dieses schmale, schmutziggraue Band lockt die Phantasie unwillkürlich über diese Hügelketten, hinein in die weite, menschenleere Wildnis des kanadischen Nordens. Ich stehe und träume genauso gedankenverloren wie damals beim Durchblättern des Berichtes über den Highway ans Ende der Welt. Dabei ist jetzt Realität, was lange Zeit nur ein Traum war: über 700 Kilometer nahezu menschenleerer Landschaft liegen vor mir. Die kontinentale Wasserscheide, zwei Gebirgsketten, der Polarkreis, der Peel River und der mächtige Mackenzie Strom warten darauf, überquert zu werden. Keine Stromleitung zerschneidet die kaum bewachsenen Berge, keine weitere Straße zweigt vom Dempster Highway ab.

von Robert Service, dem großen Yukonbarden des letzten Jahrhunderts, drückt aus, was mich bewegt: Es ist das große, breite, weite Land ganz da oben; die Wälder in denen das Schweigen herrscht; es ist die Schönheit, die mich mit Staunen berührt; es ist die Stille, die mich zum Frieden führt. Es ist schon spät am Nachmittag und so schwinge ich mich auf mein Rad, fahre langsam den Hügel hinauf; hinaus aus dem Bild meiner Phantasie, hinein in die verheißungsvolle Wirklichkeit der vor mir liegenden Tage. Heute morgen habe ich mich kurz hinter Dawson City von meiner Freundin verabschiedet. Während ich Zelt, Schlafsack und Verpflegung für zehn Tage in die Packtaschen stopfte, verschwand Birgit mit unserem Bulli, mit dem wir schon seit Wochen im Westen Kanadas unterwegs sind, am Horizont.
von Dawson City bis zum Beginn des Dempster Highway habe ich genießerisch vertrödelt, im hohen,sattgrünen Gras am Straßenrand gedöst und an einer Tankstelle vor besagter Brücke noch schnell einen Schokoriegel gekauft. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und auf einmal kam diese Nervosität, dieses Gefühl, etwas ganz besonderes vor mir zu haben. Dabei war es doch nur ein Trip von weniger als zehn Tagen. Aber wie ich die Brücke dann hinter mir lasse, verschwindet die Nervosität wieder und macht einer unbändigen Freude Platz.
zum Bau des Dempster Highway fiel 1958. Die kanadische Regierung in Ottawa erkannte die Notwendigkeit, eine Infrastruktur zur Erschließung der Rohstoffe im hohen Norden zu schaffen. John G. Diefenbaker, der damalige kanadische Premierminister und Parteiführer der Progressiv Konservativen Partei, hatte die Vision, den gesamten Norden seines riesigen Landes mit einem Netz neuer Straßen zu erschließen. Er rief das Programm „Roads to Resources“ ins Leben. Die Straßenarbeiter nannten das Programm bald schon „Roads to Divorces“ und die Opposition verspottete es als „Roads to Nowhere“.

wurden im Januar 1958 mit viel Elan aufgenommen, kamen aber bereits 1961 nach ernüchternden 115 Kilometern wieder zum Erliegen. Auslöser waren Streitereien zwischen der Provinzregierung im Yukon und der Regierung in Ottawa. Ausschlaggebend aber dürfte die Erkenntnis gewesen sein, dass die im August 1958 mit großer Begeisterung verkündeten Ölfunde in den Eagle Plains nicht profitabel zu fördern seien. Erst zehn Jahre später kam wieder Bewegung in das Projekt. Die USA hatten damit begonnen, ihre Ölindustrie in Alaska mit Milliardeninvestitionen zu fördern und die Kanadier fürchteten einmal mehr wirtschaftlich ins Hintertreffen zu geraten.
die Einweihung des Dempster Highway am 18. August 1979 nicht mehr erleben, er verstarb kurz vorher. Der Dempster war der erste Highway Kanadas, der den Polarkreis überquerte, und er ist es noch heute. Diese nicht asphaltierte, zweispurige Straße, die auf auf einem bis zu 2,4 Meter dicken Schotterbett liegt, und als all weather road bezeichnet wird, ist nahezu ganzjährig zu befahren. Nur im Frühjahr und Herbst, wenn Peel und Mackenzie River noch nicht vollständig zugefroren bzw. aufgetaut sind, die Fähren also nicht verkehren können, ist er für jeweils sechs bis acht Wochen gesperrt.

mit Ausblick auf die mich links und rechts umgebenden Berge, rolle ich dahin. An einem kleinen Bach mache ich Halt, krame ein paar Kekse und Käse aus der Packtasche und esse mit herzhaftem Appetit. An diesem Tag radle ich noch weit bis in die Nacht hinein. Jetzt, es ist Mitte Juni, wird es nicht mehr dunkel, fast zwei Monate lang geht die Sonne hier oben nicht unter. An einer ehemaligen Kiesgrube, direkt neben der Straße, halte ich und schlage mein Zelt auf. Der Wald links und rechts des Highways ist zu dicht zum Zelten. In regelmäßigen Abständen gibt es diese Gruben, in denen das Baumaterial für den Dempster Highway abgebaut wurde. Ich trage meine Packtaschen mit dem Proviant 50 Meter weit nach oben, wo die Grube wieder in die endlosen Wälder übergeht, bevor ich mich in meinen Schlafsack rolle. Müde, wie ich bin, möchte ich nicht von einem Bären geweckt werden, der sich für meinen Käse interessiert.

am nächsten Morgen alles gepackt und es geht weiter in noch etwas unrundem Tritt. Der erste Fireweed blüht am Straßenrand und zahlreiche Schmetterlinge statten den noch zahlreicheren Blüten Besuche ab. Schon nach so kurzer Zeit neige ich dazu, die Existenz der restlichen Welt zu vergessen. Erst ein Hubschrauber, der plötzlich über die Berge knattert und ebenso schnell wieder verschwindet, erinnert mich daran, daß ich nicht der einzige Mensch auf Erden bin. Autos sind bislang noch keine vorbei gekommen. Dafür zieht über mir ein Adler seine Kreise. Er wird von einem kleinen, offensichtlich hier in der Nähe brütenden Vogelpaar aufs heftigste attackiert. Nach kurzer Zeit wird dem König der Lüfte dieses Spiel zu dumm, und er segelt unbeeindruckt von dannen. Nur ich stehe eine Zeit lang beeindruckt am Straßenrand.
brennt erbarmungslos vom endlos weiten Himmel und ich denke an Freunde und Bekannte zu Hause, die Kanada mit kalt und unwirtlich assoziieren. Aber einen Haken muss die Sache hier im Norden doch haben – und das sind die Moskitos. Sie beginnen lästig zu werden. Längere Pausen sind nur im Schutz des schnell am Straßenrand errichteten Innenzelts möglich. Meine Beine kurbeln zwischenzeitlich wie von alleine, nur mein Hintern brennt wie Feuer und die Handgelenke schmerzen. Aber angesichts der grandiosen Szenerie nehme ich das gar nicht so recht wahr. Eine geheimnisvolle Kraft geht von dieser urwüchsigen Natur aus, und sie läßt mich immer weiter in den Abend hineingleiten. Nur die Steine der Schotterpiste knirschen unermüdlich unter meinen Reifen, ansonsten herrscht die Stille.

am nächsten Morgen aus dem Zelt schaue, sieht es düster aus. Dunkle Wolken ziehen vorüber, und in der Ferne schraffiert der Regen bereits den Morgenhimmel grau. Bevor ich richtig wach bin, ist der Regen auch schon da, und ich drehe mich noch einmal um, hoffe, daß es bald wieder aufhört. Aber weit gefehlt. Wie mir ein Straßenarbeiter des Yukon Territory später berichtet, erleben wir gerade das mieseste Wetter seit fünf Jahren. 35 Millimeter Niederschlag in 24 Stunden! Es hört also nicht auf und so packe ich alles zusammen und starte in den prasselnden Regen. Die gestern noch so herrlich feste Straßendecke aus Sand und Schotter ist plötzlich ekelhaft weich und bremst meinen heute ohnehin nicht sonderlich starken Vorwärtsdrang noch mehr. Mein Hintern brennt auch schon wieder, und so kommt mir eine kleine Blockhütte, deren Tür, wie im hohen Norden üblich, unverschlossen ist, gerade recht. Es tropft an den verschiedensten Stellen durchs Gebälk, aber der behaglichen Athmosphäre kann das keinen Abbruch tun. Ich fühle mich anfangs etwas fremd hier, fast wie ein Eindringling, aber der Schutz vor Regen und Moskitos wiegt doch bedeutend schwerer. Ich verbummle also einen faulen Tag in einer waschechten Trapperhütte. In Whitehorse habe ich später erfahren, daß der Besitzer dieser Hütte, Joe Henry, fast einhundert Jahre alt ist und noch immer viel Zeit in der Einsamkeit am Dempster Highway verbringt.

anbricht, ist mein Bedarf an Ruhe und Entspannung gedeckt. Der Regen aber sieht noch immer keinen Grund nachzulassen, und so ziehe ich wieder meine Regenklamotten über und mache mich auf den Weg. Noch 130 Kilometer bis Eagle Plains, der einzigen Tankstelle am Highway, liegen vor mir. 130 Kilometer strömenden Regens sollen es werden, ohne jegliche Gelegenheit, Unterschlupf zu finden. Und die Straße kommt mir noch weicher vor als gestern. Zu dem heftige Regen gesellt sich auch noch ein eisiger Nebel, der die Sicht auf kaum 20 Meter beschränkt. In steilen Kehren geht es hinauf auf die Eagle Plains. Durch den Nebel doppelt entmutigend, da einfach kein Ende der Steigung abzusehen ist. Dauert es noch Stunden? Oder liegt das Ende des Anstiegs bereits kurz vor mir, im dichten Nebel verborgen? Aufgrund der Kälte mache ich kaum Pausen. Nur ab und zu schiebe ich mein Rad ein kurzes Stück, um Hände und Füße wandernd wieder warm werden zu lassen, und schiebe mir, rechte Hand am Lenker, einen Müsliriegel in den Mund.
ein Auto vorbei. Jedes mal hält der Fahrer und fragt: „Everything o.k. with you?“. Ich antworte: „Everything o.k., just a little bit wet today!“ Ein Motorradfahrer am Nachmittag spendiert mir einen Schokoriegel und, noch wichtiger, gibt mir die genaue Entfernung bis Eagle Plains. Noch 36 Kilometer, dann habe ich es geschafft. Aber auf diesen 36 Kilometern stelle ich mir nicht nur einmal die Frage: Junge, warum machst du das eigentlich? Diese Zweifel sind aber schnell wieder verschwunden, als ich im Waschraum des zur Tankstelle gehörenden Hotels in behaglicher Wärme sitze. Vor mir dreht sich meine komplette Ausrüstunmg im Wächetrockner. Ich spekuliere noch kurz mit dem Komfort eines beheizten Zimmers, aber das preiswerteste kostet immer noch stolze 85 kanadische Dollar. So baue ich für 3,- $ mein Zelt im bereits nachlassenden Regen auf und falle todmüde in den Schlafsack.

werden geprägt von Bären, ohne daß ich aber auch nur einen zu Gesicht bekomme. Als ich am Morgen genüßlich zum Frühstück ins Hotel schlendere – schließlich gibt es im Umkreis von 350 Kilometern keine Möglichkeit mehr zu solchem Luxus – erzählt mir die sichtlich aufgeregte Bedienung, daß eben ein hungriger Schwarzbär ans Fenster geklopft habe und dann, wohl erschrocken über seinen eigenen Mut, wieder verschwunden sei. Draußen finde ich nur noch seine eindrucksvollen Fußspuren. Kurz vor dem Polarkreis stoppt ein orangefarbener Pickup des Straßenbaudepartements und der Fahrer meint: „Kurz vor dir ist ein Grizzly an der Straße. Be careful!“ Sein Motor heult auf, und schon bin ich wieder allein. Sei vorsichtig! Was soll das bedeuten? Etwas blöd stehe ich am Straßenrand, dann schwinge ich mich wieder in den Sattel. Mehr als einfach weiter zu radeln und möglichst ruhig zu bleiben, kann ich nicht tun, und so beginne ich nach dem Bären Ausschau zu halten. Aber, um es kurz zu machen, ich habe während meiner ganzen Tour bis nach Inuvik keinen zu Gesicht bekommen.
am Polarkreis ist überwältigend. Die Weite, die sanft ins scheinbar Unendliche hineinrollenden Hügel, die Einsamkeit in Verbindung mit dem gleichmäßigen Dahingleiten auf dem Rad, all das bewegt mich zutiefst. Nie zuvor in meinem Leben habe ich mich so klein und gleichzeitig doch so großartig gefühlt. Seinen Namen verdankt der Dempster Highway übrigens einer jener Legenden, wie sie nur der Norden hervorbringt. Inspector William John Duncan Dempster diente 37 Jahre im Yukon bei der Royal Canadian Mounted Police, kurz RCMP. Er war 1898 während des großen Klondike Goldrauschs in den Norden gekommen und dieser hatte ihn nicht mehr losgelassen. Den Spitznamen Ironman of the Trail erwarb er sich durch zahlreiche Patrouillen mit dem Hundeschlitten, auf denen die Männer der RCMP Post, Neuigkeiten und das Gesetz in die abgelegensten Gebiete brachten. Zehnmal in vier Jahren trieb er sich und seine Hunde über den 475 Meilen langen Trail von Dawson City hinauf nach Fort McPherson und wieder zurück, bei Temperaturen von bis zu – 40 Grad!

ich sitze gerade an einem kleinen rauschenden Bach unterhalb des Highways, werde ich wieder aus dieser Stimmung gerissen. Ein vorbeifahrender Indianer sieht mich im letzten Moment, bremst, setzt ein Stück zurück und meint: „Du bist hier in Grizzly-Country! Sei vorsichtig, sie sind sehr hungrig um diese Jahreszeit!“ Und schon bin ich wieder allein, nur noch eine Staubwolke erinnert an das Auto des Indianers. Die nächsten Stunden windet sich der Dempster Highway hinauf zum Stone Creek Pass. Der Dempster Highway startet am Klondike bei knapp 500 Meter Meereshöhe, um dann bis zur Grenze zwischen dem Yukon und den Northwestterritories kontinuierlich auf runde 1.000 Meter anzusteigen. Eine steile Böschung säumt den Highway zu beiden Seiten, und ich schaue des öfteren verunsichert über die Schulter zurück. Ständig erwarte ich irgendwo im spärlichen Wuchs der Tundra einen braunen Fleck zu entdecken. Was würde ich tun, wenn der sich zielstrebig auf mich zubewegen würde? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Ich weiss nur, dass Grizzlies Geschwindigkeiten von über 50 Stundenkilometern erreichen. Richtig ruhig werde ich erst wieder, als es auf der anderen Seite des Passes in rauschender Fahrt hinab in Richtung Peel River geht.

zurecht gelegte Theorie, dass die Moskitos mir auf dieser Tour wohl weit mehr Ärger bereiten werden als die Bären, gerät an diesem Tag etwas ins Wanken. Aber nachdem ich den Peel River und kurz darauf den mächtigen Mackenzie Strom per Fähre überquert habe, wird besagte Theorie wieder aufs kräftigste bestätigt. In Arctic Red River, einer kleinen indianischen Siedlung mit etwas mehr als 100 Einwohnern, genieße ich noch die Sonne und einen Schokoriegel aus dem local store. Kurz danach aber – an die Moskitos habe ich mich fast schon gewöhnt – taucht eine ganz neue Geißel am Horizont auf: Horseflies! Riesige Fliegen, ähnlich den Rinderbremsen in unseren Gefilden, stürzen sich gierig auf mich. Das wirkliche Dilemma aber ist, dass sie sich nicht abschütteln lassen. Moskitos verschwinden, sobald die Kette auf das mittlere Blatt wandert. Sie können dann nicht mehr mithalten. Ganz anders die Horseflies! Sie sind nicht einmal auf schnellsten Abfahrten abzuschütteln. Und so wird die weitere Fahrt zum Wettlauf mit den blutrünstigen Rieseninsekten, deren Bisse höllisch schmerzen. Ganz freche Exemplare setzen sich gar auf meine Frontpacktaschen und starten von dort aus ihre Angriffe. Das Resultat sind 56 Kilometer in knapp zweieinhalb Stunden. Für ein vollbepacktes Mountain Bike auf Schotter – bergaufbergab – keine schlechte Zeit.

erledigt und versuche, mich primär nicht vor den Horseflies, sondern vor meiner eigenen Panik zu schützen. Ich habe nämlich festgestellt, dass die nur stechen, wenn man sich absolut still verhält. Ansonsten begnügen sie sich damit, laut summend um verschwitzte Köpfe zu kreisen. Leider habe ich ein paar Stunden gebraucht, dies herauszufinden ... Als ich meine Lektion dann gelernt habe, verschwinden die Horseflies ironischerweise auch schon wieder. So habe ich erneut die Muße, die Landschaft aufzunehmen. Sie hat sich hier, in unmittelbarer Nähe zum Mackenzie Delta, stark verändert. Nicht mehr die spärlich bewachsenen Hügel, nur noch kleine, oftmals hunderte von Jahren alte, windgebeugte Nadelbäume bestimmen das Bild. Sehr groß sind sie nicht, diese Bäume, die hier den Elementen trotzen. Zu rau sind die Lebensbedingungen im Norden. Aber die Aussicht versperren sie trotzdem, und so werden die letzten Kilometer fast noch zur monotonen Fahrt. Etwa zehn Kilometer vor Inuvik, dem nördlichen Ende des Dempster Highway, auf Höhe des kleinen Flugplatzes, bekomme ich endlich wieder Asphalt unter die Räder. Stellenweise etwas löchrig, aber ansonsten topfeben, fliege ich förmlich darüber hinweg. Nach acht Tagen auf holpriger Schotterpiste klingt das Singen der Stollenreifen wie Musik in meinen Ohren. Ich habe das Ende der längsten Sackgasse der Welt erreicht.